Beschrieb

Die Geschichte des Kuhleasing ist über 35 Jahre alt

Seit ca. 30 Jahren – oder besser gesagt – seit ca. 30 Alpsommern – vermietet die Familie Wyler ihre Kühe. Anfänglich waren es vor allem Restaurantbesitzer, die von diesem Angebot Gebrauch machten. Während des Sommers verkauften sie den Käse vom letzten Alpsommer auf währschaften Z’vieribrättli, schnitten den Käse auf fürs Frühstücksbuffet und machten Sandwiches für die Z’nünipause damit. Aller Käse, der im Herbst übrig blieb, wurde in der nächsten Saison als Hobelkäse verwendet und schmeckte, in Verbindung mit einer hausgemachten Züpfe, als rezenter Snack zu einem guten Glas Wein.

Im Laufe der Jahre begannen sich auch Privatleute und Firmen für das Leasing zu interessieren. Sie leasten eine Kuh, besuchten mehrere Male im Sommer die Alp mit der Familie und Freunden und hatten auf November keine Probleme mit der Suche nach Weihnachtspräsenten mehr – Käse von der eigenen Kuh.

Mit zunehmender Nachfrage nach echten Naturprodukten, die in einer intakten Umwelt handwerklich produziert werden, steigerte sich auch die Nachfrage nach der Miete einer eigenen Kuh – dem heutigen kuhleasing.ch.

Eine Reportage, ausgestrahlt in den Schweizer Regionalfernsehen brachte im Sommer 2003 den Durchbruch. Zum heutigen Tag verleasen Helga und Paul Wyler ca. 150 Kühe auf Partneralpen mit Bauern, die die gleiche Philosophie haben.

Kuhleasing.ch – wer steht dahinter

Helga und Paul Wyler sind die Initianten des kuhleasing.ch.
1976 hat Paul einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und eine kleine Zimmerei von seinem Vater übernommen.

Der rührige Vollblutunternehmer hatte keine Mühe, einen einfachen Bauernbetrieb und eine kleine Zimmereibude gleichzeitig auszubauen und zu vergrössern. Aus dem einst kleinen Bauernbetrieb wurde ein währschafter Bio-Hof, mit technischen Einrichtungen und grosszügigen Stallungen, die nicht nur so manches Bauernherz höher schlagen lassen, sondern wo auch für die Tiere ein optimales, artgerechtes Umfeld sichergestellt wurde.

Auch die Zimmerei wandelte sich mit Pauls unternehmerischen Einsatz und der kräftigen Unterstützung seiner Frau in ein stattliches Holzbaugeschäft, das heute in der Region führend ist und seit Anfang 2006 von seinem Sohn Peter Wyler geführt wird. Mehr unter www.wylerholzbau.ch

 

Heute führt das Kleinunternehmen die Tochter der Initianten Iris Wittwer-Wyler. Die Koordination der Partneralpen, den Administrativen Bereich sowie die ganzen Betreuungen laufen nebst den Älpler-Familien vor Ort über sie.

 

Sie ist bestrebt nebst ihrer Familie mit 4 Kindern das kuhleasing.ch weiter auszubauen und weitere attraktive Partneralpen, die die gleiche Philosophie haben mit anzubieten.

 

Die Familie Wyler hat sich für das kuhleasing.ch folgende Ziele gesetzt:

Zielsetzungen

 

  • Sicherung des Käseabsatzes sowie Erhaltung der Alpwirtschaft für unsere Nachfolgegenerationen.
  • Förderung des Verständnisses zwischen Stadt- und Bergbevölkerung
  • Aufzeigen der Bedeutung der Berglandwirtschaft und Alpwirtschaft als Wirtschaftsraum und als Lebensraum.
  • Aufzeigen der Notwendigkeit der Alpwirtschaft zur Erhaltung des Alpinen Raumes für Flora und Fauna, sowie für den Tourismus.
  • Die Möglichkeit geben, einen Einblick in eine Welt zu Erhalten, wo Konsum und Kommerz nicht an vorderster Stelle stehen.
  • Eine Attraktion für die Regionen schaffen. Es soll dabei längerfristig im Umfeld des Projektes möglich sein, die Wertschöpfung in der Alpwirtschaft unserer Region zu erhöhen.